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20.März 1946: Klaus Ackermann wird geboren. Held des Wiederaufstiegs 1976 wird „80“

Zu den Sympathieträgern der legendären BVB-Elf, die 1976 den Wiederaufstieg  in die Fußball-Bundesliga realisierte, gehörte ohne Frage Klaus Ackermann.

Der immer freundliche, konziliante und verbindliche Außenstürmer, Mittelfeldspieler  und spätere Verteidiger wurde am 20. März 1946 - also am Frühlingsanfang des schweren ersten Nachkriegsjahres – in Hamm geboren.

Schon als Jugendlicher bei  Germania Hamm wurde der begabte Nachwuchskicker  in die westfälische und in die westdeutsche Auswahl berufen. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete der nur 1,67 m große Flügelstürmer, erst18 Jahre jung, bei Preußen Münster. Nach drei Jahren Regionalliga wurde der legendäre Hennes Weisweiler auf ihn aufmerksam und holte den gelernten Elektroinstallateur zu den Gladbacher Fohlen. Am Bökelberg erreichte er mit seinem Team zweimal Platz drei in der Bundesliga. Als ihn aber zwei Spielzeiten später ein besseres Angebot des 1. FC Kaiserslautern erreichte, folgte er dem Lockruf und ging in die Pfalz.

Dort formten ihn die Trainer Lorant, Weise und Ribbeck weiter auf dem Weg zu einem anerkannten Spitzenmann. Erich Ribbeck setzte ihn  gern auch als Mittelfeldakteur ein. Mit den „Roten Teufeln vom Betzenberg“ erreichte er 1972 das Deutsche Pokalendspiel, indem der 1. FC K.  aber sang-und klanglos 0:5 gegen den FC Schalke unterlag.

Zu Beginn der Saison 1974/75 wechselte der „Acki“ zum BVB. Hier wurde der untadelige Sportsmann unter Trainer Otto Knefler sogar Mannschaftskapitän. Nach einem verletzungsbedingt schwächeren zweiten Jahr beim BVB avancierte er zum Außenverteidiger, der es mit der Erfahrung des früheren Außenstürmers vielen seiner Gegenspieler schwer machte. Gemeinsam mit Lothar Huber bildete er eine gefährliche Flügelzange mit häufig ungebremstem Offensivdrang.

Nach dem Wiederaufstieg, an dem er maßgeblich beteiligt war, wurde Klaus Ackermann in der ersten Bundesligasaison von Otto Rehhagel in sämtlichen Meisterschaftsspielen eingesetzt. Danach kamen viele Verletzungen, sodass er seine Karriere beim BVB 1979 beendete. Nach einem sich anschließenden Jahr beim Zweitligisten FC Herford war dann Schluss mit dem Kicken.

Mit seiner alten BVB-Truppe fühlt sich Klaus Ackermann nach wie vor verbunden. So war es für selbstverständlich, vor zwei Jahren an der Beisetzung von Horst Bertram teilzunehmen, ebenso wie Ackermann beim BVB zeitweise Mannschaftskapitän.

Für die Schwarz-Gelben absolvierte Klaus Ackermann 56 Zweitliga- und 43 Bundesligaspiele.

Heute wird der äußerst sympathische Junge aus dem Nachbarort Hamm also runde 80 Jahre alt. Dazu gratulieren wir ihm sehr herzlich und wünschen für die Zukunft alles erdenklich Gute!

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