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Aktuelles

13. August 1977: Heimpremiere 1977/78 fiel aus Regenwasser knöcheltief/Spiel gegen MSV Duisburg verschoben

Genau um 15.15 Uhr an diesem ominösen Samstag, dem 13. August 1977, stand es definitiv fest: Die BVB-Heimpremiere zur Bundesligasaison 1977/78 mit der Begegnung gegen den MSV Duisburg konnte auf keinen Fall stattfinden. Die angestauten Wassermassen im Westfalenstadion hätten eine Kanuregatta ermöglicht, aber kein Fußballspiel. Dortmunds Sportdezernent Erich Rüttel und sein Stadtratskollege und Baudezernent Winfried Hinz verkündeten die Entscheidung gemeinsam den zahlreichen Journalisten im Presseraum. Stadionsprecher Walter Wolniewicz versuchte gleichzeitig, den Zigtausenden im Stadion schonend die kuriose Wahrheit zu “verklickern”. Hohngelächter auf den Rängen. Zähneknirschend verließ man das Stadion.

Einer der besten BVB-Spieler aller Zeiten BVB-Legende „Siggi“ Held „80“

Siegfried „Siggi“ Held gehört zu den besten und prägnantesten  Spielern der BVB-Geschichte. Er hat mir seiner Schnelligkeit, seinen Dribblings, als Vollstrecker und als Tor-Vorbereiter Fußball-Geschichte geschrieben. Und das sowohl im Trikot des BVB als auch in der Deutschen Nationalmannschaft, in der er 41 Mal zum Einsatz kam. Mit den Borussen holte er den legendären Europapokal 1966 gegen den FC Liverpool, mit der Nationalelf wurde er 1966 in England Vize-Weltmeister. Auch vier Jahre später kam er in Mexico nochmals zu WM-Ehren. Den blonden Superstar mit  den markanten Augenbrauen zeichnete über seine gesamte langjährige Karriere hinweg eine geradezu vorbildliche professionelle Berufsauffassung aus.

7. Juni 1952: Superstars in der Roten Erde

Nach dem 2. Weltkrieg machte es sich der BVB in Absprache mit Oberbürgermeister Fritz Henßler und Oberstadtdirektor Wilhelm Hansmann, die beide zu den Verfolgten des Nazi-Regimes gehörten, zur Aufgabe, Brücken zu den ehemaligen Kriegsgegnern zu schlagen und sowohl in Dortmund als auch im Ausland Freundschaftsspiele bevorzugt gegen englische und französische Mannschaften zu absolvieren. Der BVB wurde mit dem Segen der Stadtoberen dadurch so etwas wie der heimliche Außenminister Dortmunds.

Champions-League-Sieg über Juventus Turin/Friedensplatz feiert mit

Kollektive Verzückung. Anders kann man wohl kaum  bezeichnen, was sich am Abend des 28. Mai 1997 auf dem Dortmunder Friedensplatz abspielte. Und als dann etwa um 22.30 Uhr Moderator Gerd  Kolbe  per Lautsprecher den über 30.000 BVB-Fans etwas mitteilte, was alle schon wussten, aber so gern noch einmal “offiziell” hörten, da öffnete sich der siebte Himmel des Fußballglücks:”Liebe Freunde! Unser BVB, unsere Borussia Dortmund ist Champions-League-Sieger 1997. Der BVB ist die beste Vereinsmannschaft Europas!”

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